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Erbrecht1 Min. Lesezeit16. April 2026

Wohnrecht bei Immobilien: Absicherung in der Nachlassplanung

Quelle: ERITAJ Redaktion


Das Wohnrecht ist ein wichtiges Sicherungsinstrument bei der Immobilienübertragung und ermöglicht es dem Berechtigten, eine Immobilie lebenslang zu bewohnen. Es wird im Grundbuch gesichert und bleibt damit auch gegenüber späteren Eigentümern bestehen.

Wohnrecht vs. Nießbrauch

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Im Gegensatz zum Nießbrauch beschränkt sich das Wohnrecht auf die persönliche Wohnnutzung und nicht auf wirtschaftliche Nutzung wie Vermietung. Beim Familienheim ist das jedoch oft vollkommen ausreichend.

Kontexte für das Wohnrecht

Das Wohnrecht wirkt nie isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit:

  • Schenkung oder Überlassung
  • Pflichtteilsrecht
  • Geschwisterausgleich
  • Steuerplanung
  • Testament oder Erbvertrag

Gleichbehandlung bei mehreren Kindern

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Wenn nur ein Kind die Immobilie übernehmen soll, ist zu beachten: Gleichbehandlung bedeutet nicht Gleichverteilung.

Eine Familie mit einem Haus im Wert von 600.000 Euro und Geldvermögen von 200.000 Euro kann beispielsweise so regeln:

  • Kind A erhält das Haus
  • Kind B und C erhalten größere Geldanteile

Das übernehmende Kind kann die Geschwister auch auszahlen.

Wohnrecht als elegante Lösung

Richtig eingesetzt ist das Wohnrecht eine elegante Lösung: Das Eigentum geht auf die nächste Generation über, während der bisherige Eigentümer lebenslang im vertrauten Zuhause wohnen bleiben kann.

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