Quelle: ERITAJ Redaktion

Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er heute nicht nur Möbel, Konten und Immobilien – sondern auch ein digitales Leben. Tausende Fotos, Chatverläufe über Jahre, Social-Media-Profile, Spotify-Playlists und vielleicht sogar KI-Gesprächsverläufe. Diese digitalen Spuren sind ein Teil der Persönlichkeit des Verstorbenen – und zugleich ein bürokratisches Problem für die Hinterbliebenen.
Social Media: Facebook bietet die Möglichkeit, ein Profil in einen Gedenkzustand zu versetzen oder zu löschen. Instagram und TikTok haben ähnliche Prozesse, verlangen aber oft einen Nachweis der Berechtigung.
E-Mail: Google bietet einen „Kontoinaktivitäts-Manager", mit dem Sie festlegen können, was mit Ihrem Konto passiert. Ohne Vorbereitung ist der Zugriff für Angehörige schwierig bis unmöglich.
Cloud-Speicher: Fotos und Dokumente in iCloud, Google Drive oder OneDrive sind oft die wertvollsten digitalen Hinterlassenschaften – aber auch schwer zugänglich ohne Vorbereitung.

Immer mehr Menschen führen tiefe, persönliche Gespräche mit KI-Assistenten. Diese Verläufe sind oft intim und können für Hinterbliebene emotional bedeutsam sein. Zugleich stellen sie datenschutzrechtliche Fragen, die noch nicht abschließend geklärt sind.
Im ERITAJ-Bereich Digitaler Nachlass können Sie alle relevanten Zugangsdaten und Anweisungen für Ihre Hinterbliebenen sicher hinterlegen – verschlüsselt, strukturiert und nur für die von Ihnen berechtigten Personen zugänglich.
Artikel teilen